Taurin

Taurin ist wichtig für die Signalübertragung im Gehirn sowie die Nervenfunktion.

Nährstoffgruppe: Aminosäure und Nährstoffe

Taurin: Herz, Nervensystem und Fettverdauung profitieren

Taurin ist, entgegen häufiger Formulierungen, keine Aminosäure. Es handelt sich hierbei um ein Abbauprodukt von Cystein und und Methionin, das im Körper entsteht. Allerdings ist die sogenannte Aminosulfonsäure in vielen Energy-Drinks und Nahrungsergänzungsmitteln enthalten. Denn das Abbauprodukt von Eiweißbausteinen (Aminosäuren) wird aufgrund seines Einflusses auf Herz, Kreislauf und den Energie-Haushalt (insbesondere die Fettverdauung) geschätzt.
 

Was genau ist Taurin?

Die Aminosulfonsäure wird im menschlichen Körper hergestellt und muss nicht über die Nahrung aufgenommen werden. Das in Nahrungsergänzungsmitteln enthaltene Taurin wird künstlich im Labor hergestellt, auch wenn immer wieder Gerüchte kursieren, es stamme aus Stierhoden. Vermutlich behauptet man das gerne aufgrund der Herkunft des Wortes Taurin vom griechischen Tauros, was in der Tat Stier bedeutet. Menschen bilden die Aminosulfonsäure in der Leber und im Gehirn, an dem Prozess ist Vitamin B6 beteiligt. Sie entsteht, wenn die Aminosäuren Methionin und Cystein abgebaut werden. Konzentriert kommt der Stoff sowohl in den Muskelzellen als auch in Herz, Gehirn, Blut und Augen vor. Bis zu 125 Milligramm davon entstehen am Tag im menschlichen Körper. 
 

Taurin in der Nahrung

Über die Nahrung nehmen die meisten Menschen etwa 400 Milligramm zusätzlich auf. Denn in Milch, Fisch, Eiern und Fleisch ist ebenfalls Taurin enthalten. Im Körper von Neugeborenen entsteht übrigens noch keine Aminosulfonsäure. Sie nehmen die organische Säure über die Muttermilch auf, die pro Liter etwa 25 bis 50 Milligramm davon enthält.
 

Warum ist Taurin wichtig?

Dass die Aminosulfonsäure konzentriert in Blut, Herz, Augen und Gehirn vorkommt, gibt es bereits Hinweise auf die wichtige Rolle, die sie im menschlichen Organismus übernimmt. Allerdings kennen wir bis heute noch nicht alle biochemischen Effekte, die mit der Aminosulfonsäure verbunden sind. Was wir wissen: Der Stoff ist an der Bildung der sogenannten Gallensäuren-Konjugationen beteiligt. Für die Fettverdauung ist er also essentiell. Die Aminosulfonsäure koppelt sich an die Gallensäuren, die in der Leber entstehen. So sind die Gallensäuren besser löslich. Im Dünndarm binden sie sich an Nahrungsfette, die erst so gebunden im Blut aufgenommen werden.
 

Herz, Kreislauf, Nervensystem

Darüber hinaus erfüllt Taurin weitere wichtige Funktionen im Körper: Für die Entwicklung des zentralen Nervensystems wird der Stoff benötigt. Für die Signalübertragung im Gehirn braucht der Körper Taurin – deshalb ist die Konzentration des Stoffs im Gehirn so hoch. Die Retina, also die Netzhaut der Augen, benötigt für eine normale Funktion Aminosulfonsäure. Aminosulfonsäure wirkt antiarrhythmisch. Das heißt: Der Herzschlag wird reguliert und bleibt regelmäßig. Das Abbauprodukt von Methionin und Cystein wird für seine antioxidative Wirkung geschätzt. Studienergebnisse lassen vermuten, dass Blutzucker- und Cholesterinspiegel unter dem Einfluss von Aminosulfonsäure niedriger sind. Die Zusammenhänge sind aber noch nicht ganz klar. Für Energie sorgt Taurin nicht direkt, es ist kein Wachmacher. Zusammen mit hochkonzentriertem Koffein entfaltet es in den bereits erwähnen Energy-Drinks eher beruhigende Effekte und sollte Störungen im Herzrhythmus vorbeugen.
 

Sinnvoll als Nahrungsergänzung?

Die Nahrungsversorgung ist heute so gut, dass ein Taurinmangel eher selten ist. Allerdings gibt es verschiedene Faktoren, die einen solchen Mangel begünstigen. Wer sich beispielsweise vegan ernährt, kann Taurinmangel damit provozieren. Eine Ernährungsweise, die Cystein, Methionin und Vitamin B6 nur begrenzt zur Verfügung stellt, begünstigt ebenfalls einen Mangel. Eine niedrige Versorgung mit Taurin kann sich negativ auf das Immunsystem auswirken. Chronisches Nierenversagen wird mit einer niedrigen Taurinkonzentration in der Muskulatur in Verbindung gebracht. Möglicherweise werden davon auch Entzündungen im Gewebe begünstigt. Es gibt also doch einige Gründe, für eine ausreichende Versorgung mit Aminosulfonsäure zu sorgen. Als Kapsel, Tablette oder Pulver steht Aminosulfonsäure zur Ergänzung der Nahrung zur Verfügung. Das Monosupplement wird von Sportlern und Sportlerinnen im Bereich Muskelaufbau geschätzt. Studien lassen vermuten, dass sich Taurin positiv auf den Muskelaufbau auswirkt. Die sportlichen Leistungen werden von der Aminosulfonsäure möglicherweise unterstützt. 
 
Vor der Nutzung von Energy-Drinks beim Sport wird allerdings von Experten und Expertinnen abgeraten. Einige Studien wollen unterstützende Effekte hinsichtlich der sportlichen Leistungsfähigkeit gefunden haben, andere Studien widersprechen dem. Tatsächlich wissen wir aber, dass Energy-Drinks dem Körper Flüssigkeit entziehen. Und das kann bei hoher körperlicher Belastung zu Dehydration führen. Wer im Sport auf die positiven Einflüsse von Aminosulfonsäure baut, ernährt sich aber in der Regel ohnehin bewusst und greift eher nicht zu Energy-Drinks. Ist Taurin schädlich? Aminosulfonsäure wird vom Körper selbst produziert und benötigt. Schädlich ist der Stoff also auf keinen Fall. Überschüsse scheidet der Körper über die Nieren aus, so dass sich auch nichts anreichert oder es zu einer Überdosierung mit Folgen kommen könnte. Eine Ausnahme bilden die bereits erwähnten Energy-Drinks: Durch die hohe Konzentration an Koffein wird der Kreislauf extrem angeregt, was sich durch die antiarrhythmisierende Funktion des Taurins aber nicht unbedingt bemerkbar macht. Vor allem die Verbindung von Energy-Drinks mit Alkohol können das Herz schädigen.
 

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